Wie am Schnürchen: Einmal Teide und zurück

Wer auf Teneriffa Urlaub macht, muss ihn mindestens einmal aus der Nähe gesehen haben: den Teide. Teneriffas höchster Berg ist quasi nebenbei auch die höchste Erhebung Spaniens und liegt inmitten eines spektakulären Nationalparks.

Der Pico del Teide, wie der Vulkan mit kompletten Namen heißt, ist 3718 Meter hoch. Wer nach oben möchte, muss praktischerweise nicht die komplette Strecke wandern, sondern kann sich bequem per Seilbahn nach oben fahren lassen. Ganz bis zum Gipfel geht es auf diese Weise allerdings nicht: Die Bergstation der „Teleférico del Teide“ befindet sich auf 3555 Metern Höhe. Für die Besteigung der letzten Meter bis zur Spitze benötigt man eine Sondergenehmigung, die man bei der Nationalparkverwaltung beantragen muss.

Die Fotos in der Galerie sind daher nur von den frei zugänglichen Wegen rund um die Bergstation der Seilbahn und vom Fuß des Teide. Allerdings gibt es auch hier bei gutem Wetter spektakuläre Ausblicke. Sehr schön zu sehen sind die Canadas, eine riesige Steinlandschaft, die wahrscheinlich aus Trümmerlawinen enstand.

El Teide und die ihn umgebenden Canadas haben einen ganz besonderen Reiz. Durch die Höhe gibt es hier keine Bäume mehr, zudem gedeihen Pflanzen, die nur in diesem Teil Teneriffas vorkommen.

Mit der Seilbahn kann man sich einen guten Überblick verschaffen. Allerdings sollte man hier einige Wartezeit einplanen. Gerade bei gutem Wetter ist der Andrang groß und rund um die Talstation reihen sich die Autos aneinander. Auf der offiziellen Website der Teleférico del Teide gibt es alle Infos und Preise. Die letzte Bergfahrt findet um 16 Uhr statt. Neuerdings bietet das Busunternehmen Titsa die Möglichkeit, per Bus zur Seilbahn zu fahren und dort ohne lange Wartezeiten in die Seilbahn zu steigen. Infos gibt’s hier.